Naturkäserei TegernseerLand e.G.

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Ein Beitrag zum Klimaschutz

Ein Beitrag zum Klimaschutz

Beim Autofahren, beim Heizen, sogar beim Atmen:
Jeder von uns produziert Kohlenstoffdioxid (CO2). Das Gas - farblos, geruchlos,
nicht brennbar – ist mit einem Anteil von 0,04% eigentlich ein natürlicher
Bestandteil unserer Luft.
Problematisch ist nur die Konzentration. Weil die Menschheit mit ihren Unternehmungen immer mehr CO2 produziert, steigt die Konzentration des Gases in der Atmosphäre.
Dies wiederum führt zu einer Erwärmung des Erdklimas – ähnlich wie in einem
Treibhaus, das aufsteigende Wärme nach unten zurückstrahlt. Daher auch der Ausdruck "Treibhausgas". Allein zwischen 1970 und 2004 sind die globalen CO2 Emissionen
um 80% gestiegen.


Auch ein bodenständiges und naturverbundenes Unternehmen wie unsere Kaserei produziert CO2. Rund 380 Tonnen des Gases sind es pro Jahr. Bis es uns gelingt,
diese Emissionen noch weiter zu verringern, ist es uns ein Anliegen, unsere "Umweltschulden" auf andere Weise auszugleichen. Möglich ist dies, indem man
Projekte unterstützt, die ihrerseits zu weniger CO2-Ausstoß führen. Ein solcher "Emissionshandel" ist zwar nicht unumstritten – wenn man es ordentlich macht,
ist er aber durchaus sinnvoll.



Wir haben uns dabei von "Zukunftswerk" beraten lassen, einer Genossenschaft
mit Sitz in Starnberg, die sich der Beratung zur nachhaltigen Entwicklung
verschrieben hat. Das Ergebnis: Die Naturkäserei fördert mit Emissionszertifikaten
im Gegenwert von 1.400 Euro jährlich zwei kleine Wasserkraftprojekte in Brasilien
bzw. Honduras. Beide Anlagen sorgen dafür, dass zur Energiegewinnung in den Regionen weniger fossile Energieträger aufgewendet werden müssen als bisher.
So sinkt durch unser Engagement der CO2-Ausstoß. Außerdem hat die Modernisierung
der beiden bereits bestehenden Anlagen positive Auswirkungen
auf Arbeitsplätze, Umweltverschmutzung und Artenvielfalt.

Wichtig zu wissen:
Ein Klimaschutzprojekt direkt vor unserer Haustür wäre uns natürlich am liebsten.
Die gibt es aber nicht, noch nicht einmal Projekte in Deutschland oder Europa.
Hintergrund ist: Um möglichst viele Emissionen zu vermeiden, werden die Emissionen dort vermieden, wo dies finanziell am günstigsten ist. Dies sind aufgrund geringerer Löhne und Gehälter in der Regel Entwicklungs- und Schwellenländer, denen mit dem Mechanismus des Emissionshandels zudem ein Anreiz geboten wird, in emissionsarme Technologien zu investieren. Die von uns gekauften "Emissionsrechte" werden übrigens stillgelegt und können nicht weiterverkauft werden.

Alles nicht unkompliziert, uns aber wichtig. Daher: Vielen Dank an jeden, der bis hierher beim Lesen durchgehalten hat. Infos für alle, die noch mehr wissen wollen, gibt es unter www.zukunftswerk.org

 

 

 

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