Heumilch – welcher Qualitätsanspruch sich hinter diesem Begriff verbirgt.
Die Heumilch setzt silofreie Fütterung voraus – das heißt, die Bauern verfüttern frisches Gras (im Sommer) oder wohlschmeckendes Heu (im Winter) an ihre Kühe. Die Hauptmasse des Kuhfutters muss aus der Natur kommen (geringer Kraftfuttereinsatz). Diese gleichmäßige, blähungsfreie Fütterung wirkt sich harmonisierend auf die Käseherstellung
aus und hilft, fehlerhafte Gärungen des Käses zu vermeiden. Dazu kommen weitere Fütterungs und Düngevorschriften. Da die Artenvielfalt der Wiesen und Weiden sowie die Bodenfruchtbarkeit durch die Heuwirtschaft optimal erhalten werden, wirken sich die aromatischen Inhaltsstoffe des Futters positiv auf die Qualität der Milch und Milchprodukte aus. Durch die schonende Bewirtschaftung gedeihen Gräser und Kräuter in Hülle und Fülle. Sowohl diesen unnachahmlichen und vielfältigen Geschmack als auch die wichtigen Inhaltstoffe (insbesondere CLA und
Omega-3-Fettsäuren) finden Kunden im Heumilchkäse-Sortiment von TegernseerLand wieder. Gekäst wird natürlich ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe. Wichtig: Bei der Heugewinnung können sich im Gegensatz zur Silagebereitung die Clostridiensporen nicht vermehren. Dementsprechend ist auch der Gehalt im Futter und in der Milch äußerst niedrig. Clostridiensporen gelten
vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern im Darmtrakt als problematisch.
