Die Deutsche Meisterin serviert

Flott und ausdauernd seien alle im Team, betont unsere Service-Kraft Heidi Kiekenbeck – und würde am liebsten verheimlichen, dass ihre Beine schon besonders flink sind…

Heidi, bist Du die schnellste Bedienung in der Naturkäserei?
Nein! Wir sind ja alle schnell. Ich bin genauso flink und genauso ausdauernd wie die anderen.

Aber Du bist die einzige ehemalige Profiläuferin im Team. Du erzählst nicht groß davon, aber jetzt wird’s mal Zeit.
Ach, ich verheimliche ja nix, aber das ist doch nicht wirklich wichtig. Ich war im Langstrecken-Team des Deutschen Leichtathletikverbandes und durfte in den 70ern und 80ern ganz wunderbare Sachen erleben.

Erzähl uns doch bitte von Deinen Highlights.
Gigantisch war der Silvesterlauf 1980 in Sao Paolo. Den habe ich gewonnen und er hatte damals ein großes Renommee. Das war international mein Durchbruch. 300.000 Leute waren auf der Straße unterwegs, man musste Gassen für uns bilden und so liefen wir ins neue Jahr und ins Ziel.
Ich durfte 1982 an den ersten Europameisterschaften teilnehmen, zu denen auch Frauen im Marathon zugelassen wurden. Die Strecke verlief tatsächlich von Marathon nach Athen. Das war großartig. Der Einlauf in dieses alte, ehrwürdige Stadion – ja, das war sehr, sehr besonders.
Und 1986 habe ich den Deutschen Meistertitel gewonnen und zwei Jahre später aufgehört.

Und dann?
Kamen erst zwei Jahre USA, dann mein Mann, drei Töchter und ein Sohn. Ich komme ursprünglich aus der Landshuter Gegend, wir sind aber viel umgezogen. Seit 15 Jahren sind wir jetzt im Tegernseer Tal.

Was magst Du besonders hier?
Als erstes fällt mir mein Freundeskreis ein. Und dann natürlich die Natur. Und inzwischen eben auch die Naturkäserei.

Was macht die Naturkäserei so speziell?
Das Produkt. Das Produkt ist gigantisch. Und die Entstehungsgeschichte fast noch besser. Ich mag mutige Leute – und das waren sie damals bei der Gründung. Wahnsinn, was sie auf die Füße gestellt haben. Und dass ich ein Teil von dem sein kann – damit kann ich jetzt fast schon angeben. Die Geschäftsführung mit Hans Leo bringt uns eine solche Wertschätzung entgegen, ich glaube nicht, dass man das so nochmal wo findet. Und die Kollegen sind alle besonders. Es sind alle krumme Hölzer, alle tolle Charaktere. Wie der Kas eben.
Was wird am meisten bestellt?
Kasspatzn.

Und was würdest Du bestellen?
Das Käsebrett für 1 oder 2 Personen – da kann man alle Käsesorten probieren und das ganz bewusst essen. Und die Bergkassuppe, die ist mmmmmhhhh. Und zum Nachtisch den Käsekuchen – ohne Worte.

Hast Du sonst noch einen Tipp?
Unbedingt eine Führung mit den Bauersfrauen mitmachen. Die sind mit so viel Herzblut dabei. Dann gehst du anders raus aus der Naturkäserei und nimmst über den Genuss hinaus noch etwas mit.

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